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International Journal of Oral Implantology
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Int J Oral Implantol (Berl) 4 (2011), Supplement     2. Jan. 2012
Int J Oral Implantol (Berl) 4 (2011), Supplement  (02.01.2012)

Supplement, Page 67-72, PubMed:22328983


Bericht über die erste Konsensuskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V., Aerzen, Deutschland, 29. und 30. September 2010
Einleitung, Hintergrund und Methodik
Terheyden, Hendrik / Kopp, Ina
Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI) ist mit über 7.000 Mitgliedern die größte deutsche wissenschaftliche Gesellschaft auf dem Gebiet der Implantologie und mit der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK) assoziiert. Die DGZMK ist eine Dachgesellschaft für zahlreiche wissenschaftliche assoziierte und integrierte Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften in den verschiedenen zahnmedizinischen Spezialgebieten. Die DGI und die DGZMK sind wiederum ihrerseits durch ihre Mitgliedsgesellschaften in der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) vertreten. Die DGZMK koordiniert gemeinsam mit der ZZQ (Zentralstelle für zahnärztliche Qualitätssicherung) die Entwicklung von wissenschaftlichen Leitlinien innerhalb der Zahnmedizin in Deutschland durch ihr Büro in Dresden. Dies erfolgt wiederum unter der Schirmherrschaft und nach der Methodik der AWMF, die in Deutschland für die Entwicklung von medizinischen und zahnmedizinischen Therapieleitlinien verantwortlich ist1. Die AWMF leistet dabei Beratung, Methodik, Verwaltung, Registrierung und Publikation (German Medical Science) von Leitlinien2. Die folgenden Beiträge sind die Ergebnisse einer Konsensuskonferenz in Aerzen, 29./30.9.2010, die von der DGI veranstaltet worden ist (Abb.1). Der Zweck dieser Konferenz war, ein breit angelegtes, deutschlandweites, evidenzbasiertes Konsensuspapier für 4 implantologisch wissenschaftliche Fragestellungen zu formulieren. Das Ziel war, einen therapeutischen Korridor für den praktisch tätigen Implantologen zu formulieren, indem Bereiche soliden und abgesicherten Wissens beschrieben werden und Bereiche offengehalten werden, in denen bislang noch keine definitive Stellungnahme formuliert werden kann, da die wissenschaftliche Datenlage unzureichend ist.

Keywords: Leitlinie, evidenzbasierte Medizin, Konsensuskonferenz